Steckbrief:

Geburtsdatum: 20.04.1969
Größe: 1,71 m
Wettkampfgewicht: 65 kg
Off Season Gewicht: 76 kg
Bei BodyPlanet seit: 2004
Aktiv seit: 2004

 

Ich habe 1990 mit 21 Jahren mit dem Bodybuilding angefangen. Hatte zuvor noch Rock´n´Roll getanzt aber bin dafür dann doch zu schwer geworden. :-)

Mein Daddy hatte damals selbst mit Gewichttraining angefangen, da er was für seinen Rücken tun musste.Sein Job als Lkw-Fahrer ist eine einseitige Belastung und da war es gut dass er in Esslingen ein richtiges Studio gefunden hat. Ich habe zugeschaut wie langsam seine Brustmuskulatur im Alter von 42 Jahren anfing zu wachsen.

Der Bierbauch ging zurück, er strahlte insgesamt und am besten hat mir seine Schulter und sein Bizeps gefallen. Da hab ich noch zu Hause gewohnt und dort lagen dann meist die neuesten Ausgaben der Sportrevue auf dem Tisch.

Das war der Anfang zur Veränderung in meinem Leben. Diese dort drin abgebildeten Damen empfand ich einfach als DAS Schönheitsideal. Und da wurde der Wunsch geboren auch mal so ähnlich wenigstens auszusehen. Ich bin dann in eine eigene kleine Wohnung gezogen und auf dem Weg ins Geschäft hab ich dann ein ganz kleines Mini-Schild gesehen mit dem Hinweis dass es dort zu einem Sportstudio geht!!!

Mir ist das so heftig ins Auge gestochen, dass ich des nun nicht mehr aus den Gedanken bekommen habe. Zwei Tage später war das Schild nicht mehr da. Es war wohl “unerlaubt” aufgestellt worden. Dennoch bin ich dort einfach mal abgebogen und hab dieses Studio doch tatsächlich gefunden, und alles nahm seinen Lauf. Ich bekam ein gutes Probetraining mit anschließendem Muskelkater. Beim Trainieren sah ich immer dieses Poster von Tonja Knight mit der weißen Rose. Das war dann immer meine Motivation. Tag um Tag war ich im Studio bis ich sogar übertrainiert war und mein Körper mit schlafen nicht mehr hinterherkam. Ich hatte mich zu einem Freak entwickelt. Ich war mächtig stolz auf meinen sichtbaren Bizeps und dass man auch meinen Lat erkennen konnte. Ganz still träumte ich immer wieder von den Bildern in der Sportrevue die ich mir dann natürlich immer selber kaufte und insgeheim der Wunsch aufkam, doch auch mal so ein Bild von mir in dieser Zeitung zu sehen.

tkAllerdings war das für mich so weit weg wie der Mond. Nach einem Studiowechsel und nach sechs Jahren fleißigem Training hat man mir wohl angesehen das ich mich in dem Sport doch ein wenig auskenne, als ich dann meinen heutigen Mann Markus kennen lernte bat mich, ihm doch zu zeigen wie man richtig trainiert.

Also hab ich ihn mitgenommen und bin von ihm genauso nicht mehr losgekommen wie vom Bodybuilding. Und dann mit einem Mann an der Seite der den gleichen Sport macht und der gleiche Freak ist, war auch die nötige Unterstützung da und das Gestichel im Studio: “mach doch mal mit” hallte in meinem Kopf.  Selbst die Schwangerschaft konnte mich kaum vom Training abhalten. Naja ich hab dann eben keine schweren Kniebeugen gemacht. Und auch im Großen und Ganzen einfach auf meinen Körper gehört. Und der hat mir sehr viel erlaubt. Ich habe bis sechs Wochen vor der Geburt trainiert. Und acht Wochen nach der Geburt wieder angefangen zu trainieren.

Drei Jahre später wurde mein Traum wahr! Ich hatte mich 1999 das erste Mal vorbereitet und ich war von dem Gefühl das man auf der Bühne hat wenn das Publikum applaudiert so hin und weg dass ich das auf jeden Fall nochmals erleben wollte. So hab ich in dieser Saison auf der Baden-Württembergischen-, der Süddeutschen-, der Bayrischen- und der Deutschen Meisterschaft teilgenommen. Und als dann Bilder davon in der Sportrevue kamen war doch tatsächlich ein Traum wahr geworden. Nach dieser Meisterschaft kam ein mächtiger Fressflash, wie man ihn nur als Bodybuilder erleben kann. Und da ich eine Frau bin hörte das gar nicht gleich wieder auf. Mit der Zeit allerdings hat sich doch wieder ein normales Hungergefühl eingestellt und ich konnte mich dann auch wieder im Spiegel gut leiden.

Und das Feuer für eine weitere Vorbereitung brannte in mir. Als ich dann vom Kopf her schon so weit war dass ich reif für meine nächste Diät war hat sich einfach mein Blinddarm entzündet und ich war schwuppdiwupp im Krankenhaus. Dann durfte ich nach der Operation natürlich etwa sechs Wochen nicht trainieren. Allerdings hat mir diese Pause nicht wirklich gut getan. Ich hatte einen mächtigen Hänger und wollte einfach nicht mehr anfangen zu trainieren. So hat sich die Pause bis fast auf zehn Wochen ausgedehnt und das Feuer für eine Vorbereitung war eigentlich so gut wie aus. Schließlich bin ich doch wieder ans Eisen gegangen ohne Ziel. Doch die Zeit brachte dann doch die ursprüngliche Tina wieder zum Vorschein und als ich dann im Frühjahr 2004 angekündigt habe dass ich wieder auf die Bühne will hat das Feuer so um sich geschlagen, dass es meinen Mann mitgerissen hat. So haben wir dann beide für den Herbst 2004 Diät gemacht.

Hier hat uns Tamer Galal unterstützt und vorbereitet mit allem drum und dran. Seither vertrauen wir auf seine Produkte und Supplements zum fairen Preis im Bodyplanet in Ludwigsburg. Wenn man Tamer mal kennen gelernt hat, weis man welches Wissen hinter dieser Person steckt, und dass er sicherlich keinen Müll verkauft. Er würde niemals einen Athleten übern Tisch ziehen weil er auch genau weis wie wichtig aber auch hart zugleich eine Wettkampfvorbereitung sein kann.

In der Wettkampfvorbereitung hat auch unsere Tochter einiges an Zeit an uns abgetreten. Denn wir sind ja nicht nur beide in unseren Klassen sondern auch als Paar angetreten. Leider wird das Paarposing von manchen Verbänden eher wie ein Stiefkind behandelt. So dass, wir doch jegliche Chance genutzt haben doch diesen gemeinsamen Auftritt zu erleben. Leider hat uns das obwohl wir uns jeweils einzeln als auch als Paar für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten, die Fahrkarte dort hin gekostet, und wir durften dann dort durch eine auferlegte Sperre nicht mehr starten. Mich selbst hat das wirklich ganz schön auf den Boden geworfen. Ich wollte danach nie wieder eine von diesen überaus harten langen entbehrungsreichen Diäten machen. Aber so was passiert nun mal. Ein Kumpel mir hat ein halbes Jahr später einen Body-Kalender von All Stars geschenkt. Und mir ist das gleiche passiert wie Jahre zuvor mit der Sportrevue. Ich habe ein Bild gesehen und mir ging das nicht mehr aus dem Kopf. Ich musste unbedingt genauso ein Bild von mir haben.

Ich habe versucht Kontakt mit dem Fotografen aufzunehmen und bin dann durch Empfehlung von Dr. Martina Herget zu einem genauso genialen Fotograf gekommen. Der Wikinger! Nach einem Telefonat mit ihm hab ich mich gleich wieder mit Tamer Galal in Verbindung gesetzt weil wieder eine Diät von Nöten war. Selbst wenn man so was schon ein oder zwei Mal durchgemacht hat ist doch so ein unabhängiger Berater einfach wichtig und wir hatten ja schon gute Erfahrungen mit Tamer Galal gemacht. Also kann das ja nur klappen. Im Verlauf war die Diät dann recht einfach für mich und die Form so gut dass Tamer mich doch noch für einen Bühnenauftritt überreden konnte. Ich habe dann wieder auf der Baden-Württembergischen und der Deutschen Meisterschaft teilgenommen. Und ich denke ich hatte dort die beste Form meines Lebens.

Aus dem Fotoshooting sind so viele schöne Bilder entstanden, dass der Fotograf einige Bilder inklusive Bericht über mich an die Sportrevue geschickt hat. Und im März 2006 konnte ich meinen Augen kaum glauben. In der Sportrevue waren sechs Seiten mit meinen Bildern gefüllt. WOW!! Weiter ging mein Bühnengang dann gleich im Frühjahr 2006. Ich hatte in Erinnerung wie einfach doch die letzte Diät mit Tamer Galal war.

Allerdings hatte ich mich selbst da ein wenig falsch eingeschätzt, denn es war doch mächtig schwierig für mich doch so kurz hintereinander zu starten. Aber aus Fehlern kann man nur lernen. Ich hatte zwar zugelegt aber die Form lies einfach zu wünschen übrig. Wie mein Weg weitergeht kann sich wohl jeder denken. Nach diesen ganzen Erfahrungen will ich es einfach noch mal besser machen, denn das Feuer an einer Meisterschaft teilzunehmen, den Applaus für die gezeigte Kür zu bekommen ist einfach unbeschreiblich. Und ich will es wieder haben.

Deshalb sag ich hier zum Schluss: vielen Dank für alles lieber Tamer, für die viele Zeit die du mich und uns auf dem Weg in der Diät begleitet hast. Auch du bist nicht unerheblich dran schuld dass das Feuer in mir nicht einfach ausgeht.

DANKE!

Tina Klöpfer  

...                        und trotzdem sind wir ne ganz normale Familie:

Tina Kloepfer triple

Herbst 1999                 

  • Baden-Württembergische Meisterschaft 3. Platz
  • Int. Bayrische Meisterschaft 1. Platz + Gesamtsieg
  • Südwestdeutsche Meisterschaft 1. Platz
  • int. Deutsche Meisterschaft 2. Platz 

Herbst 2004                 

  • Baden-Württembergische Meisterschaft 1. Platz Frauen Bodyklasse + 1. Platz Paare
  • Int. Bayrische Meisterschaft 4. Platz
  • Süddeutsche Meisterschaft 1. Platz 

Herbst 2005

  • Baden-Württembergische Meisterschaft 1. Platz
  • Int. Deutsche Meisterschaft 3. Platz Frühjahr 2006
  • Baden-Württembergische Meisterschaft 1. Platz
  • Deutsche Meisterschaft 3. Platz