Ist Kürbis gesund?

Mit Kürbis gesund abnehmen, Muskeln aufbauen und das Immunsystem stärken

Halloween Kürbis lachend mit Kürbis im Mund - Ist Kürbis gesund?Im Herbst und Winter wird es wieder Zeit für den Kürbis. Beim Kürbis handelt es sich um einen leckeren und kalorienarmen Allrounder, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch vielseitig zubereitet werden kann.

Gute Beispiele sind Kürbissuppe, Kürbiskernöl oder Salate. Durch seine vielseitige Art bringt er Abwechslung in jede Herbstküche. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob der Kürbis auch gesund für den Körper ist. Auf diese Frage kriegt ihr als Antwort von mir ein dickes „Ja“! Und ganz nebenbei hilft der Kürbis auch bei anderen Dingen.

Der Kürbis ist aufgrund seiner zahlreichen Inhaltsstoffe definitiv gut. Vor allem das Vitamin A und Beta-Carotin sind dafür verantwortlich. Des Weiteren befinden sich Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen im Kürbis.

Die Inhaltsstoffe machen den Kürbis aber nicht nur gesund, sondern gleichzeitig zu einem beliebten Gericht. Egal ob in der Suppe oder als Spaghetti, mittlerweile gibt es zahlreiche Gerichte mit Kürbissen.

Auf der ganzen Welt gibt es über 850 verschiedene Arten an Kürbissen. Sie unterscheiden sich in Form und Farbe und bringen so eine farbenfrohe Mischung in die Herbstküche.

Dazu haben Kürbisse nur wenige Kalorien, denn sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. Mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm sind sie kalorienarm und so können dich leckere Kürbisgerichte vor allem beim Abnehmen unterstützen. Dazu vermitteln die sättigenden Ballaststoffe dem Körper noch ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Prima! Aber sehen wir uns die Vorteile im Detail an.

Kürbis und das Immunsystem

Im Beitrag „Fit und gesund durch den Herbst“ gehe ich auf das Immunsystem ein. Mit dem Kürbis könnt ihr einige der benötigten „Bausteine“ für eure Abwehrzellen über die Nahrung aufnehmen. Denn Kürbis enthält unter anderem Vitamin A, C, E und B5. Dazu noch Magnesium und Zink.

Noch mehr „Bausteine“ erhaltet ihr durch die Kürbiskerne. Kürbiskerne liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Dazu noch mehr Vitamin E und das bisher fehlende B3. An Spurenelementen sind Eisen, Zink, Kupfer und Mangan enthalten.

Aber Vorsicht: So kalorienarm wie der Kürbis, sind Kürbiskerne lange nicht. Schon 100 Gramm Kürbiskerne enthalten 500 Kalorien.

Unterstützung bei der Abnahme von Gewicht

Im Kürbis befinden sich zahlreiche sättigende Ballaststoffe, welche die Verdauung anregen. Auf diese Art und Weise können sie auch beim Abnehmen helfen. Sie sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und verhindern das Heißhungergefühl.

Weiterhin wird der Blutzucker durch die Inhaltsstoffe vom Kürbis beeinflusst und der Stoffwechsel wird beschleunigt. Das Fleisch vom Kürbis kann unter anderem auch Diabetes entgegenwirken.

Kürbis und Muskelaufbau

Der Kürbis selbst liefert eine Menge Zink und Magnesium. Neben der immunstärkenden Wirkung, ist Zink ein echter Katalysator für die Proteinaufnahme im Körper und steigert die Produktion von Testosteron.

Noch besser für den Muskelaufbau, sind allerdings die Kürbiskerne geeignet. Dabei sind Kürbiskerne vegan, laktose- und glutenfrei. Sie liefern dem Körper pro 30 g Kürbiskerne 8 g wirklich hochwertiges pflanzliches Protein.

Kürbiskerne enthalten alle essentiellen Aminosäuren in einem wirklich tollen Aminosäure-Profil. Das beschert dem Kürbiskernprotein eine außergewöhnlich hohe biologische Wertigkeit von 137. Die biologische Wertigkeit sagt aus, wie nah die Menge und das Mischverhältnis der enthaltenen Aminosäuren dem menschlichen Protein sind.

Zudem ist die enthaltene Menge an Lysin und Tryptophan gegenüber anderen Lebensmitteln außerordentlich hoch.

Aber Vorsicht: Kürbiskerne sollten nicht übermäßig konsumiert werden. Wie oben bereits erwähnt, sind Kürbiskerne nicht gerade Kalorienarm.

Außerdem enthalten sie eine signifikante Menge an Phytoöstrogenen und können so – bei übermäßigem Konsum – den Östrogenspiegel im Blut erhöhen.

Eine Hand voll Kürbiskerne am Tag ist aber durchaus sinnvoll und unterstützt den Körper bei einer natürlichen Aufnahme von wichtigen Mikronährstoffen.

Aber Kürbis kann noch mehr!

Kürbis hat neben der Stärkung des Immunsystems, der positiven Wirkung auf die Gewichtsabnahme und den Muskelaufbau noch weitere Vorteile, die ich euch nicht verschweigen möchte. Zudem solltet ihr natürlich auch noch wissen, worauf beim Kauf, der Lagerung und der Zubereitung geachtet werden sollte.

Kürbis und Glücksgefühle

Je mehr Kürbis gegessen wird, desto besser wird die Stimmung. Denn Kürbis enthält die proteinogene α-Aminosäure Tryptophan. Tryptophan zählt zu den essentiellen Aminosäuren – kann also vom Körper nicht selbst produziert werden und muss somit über die Nahrung aufgenommen werden.

Das ist aber kein Problem mit unserem gesunden Kürbis-Früchtchen. Und jetzt kommt der Clou: Tryptophan ist an der Produktion des Glückshormons Serotonin beteiligt. Das gehört doch definitiv auf die Pro-Liste für unseren Kürbis!

Also bevor ihr das nächste Mal im Winter zu einem Stückchen Schokolade greift, um die Laune zu heben, schnappt euch lieber ein Stückchen Kürbis. Das macht glücklich und hält die Linie schlank.

Anti-Aging und der Adlerblick

Im Kürbis ist ein großer Anteil an Beta-Carotin enthalten. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Farbstoff mit viel Vitamin A, welches gut für die Augen ist.

Zudem schützt Beta-Carotin die Zellen vor Hautalterung und Krebs. Selbst Krankheiten am Herz oder an den Gefäßen lassen sich damit verhindern.

Mit Kürbiskernen gesund im Alter

Im Kürbis selbst befinden sich zahlreiche Kerne. Diese Kürbiskerne helfen auch gegen Prostataleiden. Die Kerne wirken zudem beruhigend auf die Reizblase. Dank der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren werden Bluthochdruck und Herzkreislauf-Erkrankungen vorgebeugt.

Kauf, Lagerung und Zubereitung

Wie oben bereits erwähnt gibt es verschiedene Möglichkeiten den Kürbis in der Küche einzusetzen. Der leicht süßliche Geschmack des Gemüses macht den Kürbis zum Lieblingsessen bei vielen Kindern.

Bereits durch einfaches Klopfen kannst du erkennen, ob der Kürbis reif für den Winter ist oder nicht. Je höher der Klang ist, desto besser. Sollte der Kürbis bei leichtem Druck nicht nachgeben, ist es ein gutes Zeichen für einen ausgereiften Kürbis.

Gelagert werden sollte er bei etwa 10 bis 13 Grad Celsius. Bestimmte Exemplare können so mehrere Monate aushalten. Viele der Kürbissorten werden gekocht. Doch auch roh lässt er sich essen.

Fazit

Kürbisse sind vor allem im Herbst gefragt. Nicht nur als Dekoration für Halloween, sondern auch zum Essen. Der Kürbis enthält viele gesunde Inhaltsstoffe, Vitamine und Mineralien, die bedenkenlos gegessen werden können. Sie stärken das Immunsystem, senken den Blutdruck, vermitteln eine bessere Stimmung und beugen Erkrankungen am Herz vor.

Darüber hinaus können Kürbisse in Verbindung mit einer Diät oder Kraftsport genutzt werden. Die enthaltenen Inhaltsstoffe eignen sich Ideal zum Abnehmen und Muskeln aufbauen. Sie sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und verhindern den Griff zu anderen Lebensmitteln.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Kürbisse nicht nur gesund für den Körper sind, sondern sich auch für zahlreiche Gerichte lecker zubereiten lassen.

Noch mehr Inhaltsstoffe und hochwertiges pflanzliches Protein sind in den Kürbiskernen enthalten – ein echtes Superfood. Allerdings sollten nicht zu viele Kürbiskerne konsumiert werden, denn sie haben viele Kalorien und verfügen über Phytoöstrogene. Eine Hand voll pro Tag ist eine gute Menge, um den Körper bei der Aufnahme von wichtigen Mikronährstoffen zu unterstützen.

Autoreninformation

Verfasst von Tamer Galal
Tamer Galal - Mr. Universum 2004
Mr. Universum 2004 - Erfolgreichster Trainer DE - Ausbilder - Ernährungsberater - Ernährungswissenschaftler

Inhaber des Bodyplanet, Tamer Galal, hat erfolgreich an über 180 Wettkämpfen teilgenommen und brachte - mit der Marke BodyPlanet - hochwertige Bodybuilding Supplements und Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt, die in Deutschland hergestellt werden und auch Anwendung im medizinischen Bereich finden.

"Es werden nur die hochwertigsten Rohstoffe eingesetzt, die in nach DIN ISO 9001 bzw. 9002 zertifizierten Betrieben hergestellt werden. Unsere Nahrungsergänzungsmittel werden daher auch häufig von Apotheken, Physiotherapeuten und Krankenhäusern bezogen."